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der SG Sandbach 1946 e.V.

- Abteilung Fussball -

 

Kreisoberliga Odenwald/Dieburg 12. Spieltag am  13.10.18

 

 

SG Langstadt/Babenhausen 1a  -  SG Sandbach  1a   2:1 (1:0)

 

David Schmidt (vorn, SG Langstadt/Babenhausen) im Kopfball-Duell mit dem Sandbacher Pascal Tschepke. Die Sandbacher verloren die Kreisoberliga-Begegnung mit 1:2. Foto: Joaquim Ferreira

 

 

In einer guten Kreisoberligapartie hatten die Platzherren ein leichtes Chancenplus. Bereits nach fünf Minuten brachte Alexander Haberkorn die Platzherren mit 1:0 in Führung. Danach versäumten sie es aber, diese auszubauen. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. In der 65. Minute hämmerte Daniel Simoes den Ball in den Winkel und glich für die Odenwälder zu 1:1 aus. Die Spielgemeinschaft erhöhte nun noch den Druck, aber es dauerte bis zur 90. Minute, ehe erneut Haberkorn mit einem sehenswerten Volleyschuss den Siegtreffer erzielte. (Der Pressebericht wurde vom Odenwälder Echo übernommen, Autor Siegfried Schaffnit)

 

Folgende Spieler trugen das SGS – Trikot:

 

Keeper Nico Sabler, Tim Schadt, Hakan Gülbas, Pascal Tschepke, Luca Wirth, Benjamin Kredel, Leon Luft,  Norman Besler, Simon Schmidt, Mehmet Dönmez, Haralambos Floros, Tilo Schuler,  Jan Eckert, Daniel Simoes, Thomas Hübner, Ersatz-Keeper Thomas Hallstein.

 

A-Liga Odenwald 12. Spieltag am  14.10.18

  

SG Bad König/Zell 1a  -  SG Sandbach  1b   2:3 (1:2) 

„Bei uns fielen erneut viele Stammspieler aus. Zu allem Überfluss gab der Unparteiische das Tor zum 2:2 in der 44. Minute nicht, weil er eine Abseitsstellung gesehen haben wollte. Ansonsten fanden bei uns die ersten 30 Minuten nicht statt, wir waren einfach nicht aufmerksam genug, und genau das nutzte Sandbachs Reserve konsequent, berichtete Peter Berres von den Platzherren. Thomas Hübner (14., Foulelfmeter) und Farshad Mohseni (22.) legten für den Gast vor. Lucas Thömmes (40., Distanzschuss) besorgte den Anschluss. In der zweiten Hälfte geriet die Partie immer ausgeglichener. Dino Kuzmanovic (86.) erzielte sogar den Ausgleich. In der Nachspielzeit gelang Simon Schmidt (90.+3) der Sandbacher Siegtreffer. (Der Pressebericht wurde vom Odenwälder Echo übernommen, Autor Thomas Nikella) 

Folgende Spieler trugen das SGS – Trikot:

Keeper Jonas Stankovic, Fabio Zangara, Farshad Mohseni, Simon Schmidt, Mehmet Dönmez, Ramazan Can, Thomas Hübner, Ahmet Uyanik, Nicolas Lauermann,  David Merino,  Antonios Mpinios, Maximilian Panse, Max Drechsel, Nikola Nikolov.

 

Bericht aus FuPa vom 24.09.18

 

 

Kommentar:

Das Maß ist voll

 

Spielabbrüche, Rudelbildung, Jagdszenen / Der Amateurfußball steht an einem Scheideweg

  

Es reicht, das Maß ist voll! Auch am vergangenen Wochenende hagelte es wieder einmal Spielabbrüche in den südhessischen Amateurligen. Schuld daran war vor allem Sturmtief "Fabienne". Doch auf einigen Plätzen wehte unabhängig des stürmischen Wetters mal wieder ein ganz anderer Wind.

 

Pöbeleien, Provokationen und tätliche Angriffe sorgten zum Beispiel in der A-Liga-Partie der SG Mosbach/Radheim gegen den FSV Groß-Zimmern für einen Spielabbruch. Letzte Woche waren es Schlägereien und üble Beleidigungen beim B-Liga-Spiel zwischen Ober-Beerbach und Grün-Weiß Darmstadt, die einen Eklat verursachten. In Arheilgen beschwerten sich am Sonntag Trainer und Spieler des Kreisoberligisten FCA Darmstadt über vermeintliche Schläge der Rüsselsheimer Spieler und Zuschauer. Nun steht in diesem Fall Aussage gegen Aussage und man muss abwarten, wer die Wahrheit sagt und wer nicht. Doch unabhängig davon ist Fakt: immer häufiger werden Spieler, vor allem aber Schiedsricher Opfer der überkochenden Emotionen und des schwindenden Respekts.

In der abgelaufenen Saison waren es die beiden D-Ligisten TG 75 und Blau-Gelb Darmstadt, die über die Stränge schlugen und teils wochenlage Spielsperren bekamen. Ebenfalls in der letzten Spielzeit wurde ein Schiedsrichter bei einem Jugendspiel in Pfungstadt Opfer von körperlichen und verbalen Angriffen. Die Täter: Jugendfußballer, noch im Teenageralter. Die Liste ließe sich problemlos weiter fortführen. Ganz davon abgesehen, dass auch die verbale Einfussnahme von der Außenlinie immer weiter zunimmt, ist kaum verwunderlich, dass immer weniger fußballbegeisterte Menschen Lust verspüren, noch einen Schiedsrichterlehrgang zu besuchen.

Als die Englänger im 19. Jahrhundert die ersten modernen Fußballregeln aufstellten, war das Spiel noch rauer. Es war härter, gleichermaßen aber auch geprägt von gegenseitigem Respekt. Das, was man - vor allem in den unteren Fußballligen - inzwischen überall im Land sieht, hat mit dem englischen Grundgedanken des Fair Play rein gar nichts mehr zu tun.

Allmählich wäre es an der Zeit, ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen, das vor allem denjenigen Spielern zu denken gibt, die ihre Emotionen partout nicht im Griff haben und am Wochenende auf dem Fußballplatz die Aggressionen herauslassen, die sie unter der Woche nicht verarbeitet bekommen. Denn unter diesen Auswüchsen leiden nicht nur die gegnerischen Spieler, die Schiedsrichter und der Verein, sondern auch die eigenen Mannschaftskollegen. Am meisten aber leidet der Fußball selbst. Er steht am Scheideweg. Und es ist jetzt an der Zeit, die richtige Richtung einzuschlagen.

 

Bericht aus der Wetterauer Zeitung vom 11.09.18

 

 

Schiedsrichtermangel

 

Warum es in Zukunft keinen A-Liga-Schiedsrichter mehr geben könnte

 

Die Lage ist ernst. Am Wochenende waren vier Spiele in der C-Liga nicht besetzt. Kreisschiedsrichterobmann René Filges schlägt Alarm: Das Schicksal könnte bald auch die A-Liga treffen.

 

Rote Karte für den Vereinsfußball mit Schiedsrichtern? Die Lage wird sich mit Blick auf die Zukunft in jedem Fall weiter zuspitzen, sagt der Friedberger Kreisschiedsrichterobmann René Filges. (Symbolfoto: Nici Merz)

 

Es war nur ein kurzer Hinweis aus den Reihen des Kreisfußballausschusses in der vergangenen Woche. Sie lautete: Am Wochenende können wohl keine C-Liga-Spiele mit Schiedsrichtern besetzt werden. Zudem wurde der Neulingslehrgang mangels Anmeldungen abgesagt. Am Wochenende danach nimmt Kreisschiedsrichterobmann René Filges dazu Stellung – und berichtet aus seinem oft schwierigen Alltag. Der 36-jährige Büdinger pfeift für den SV Teutonia Staden – und sagt, er wollte als Kind schon Schiedsrichter werden.

 

Herr Filges, wie schlimm war es letztlich am Wochenende in Sachen Schiedsrichtermangel im Fußballkreis Friedberg?

 

René Filges: Wir hatten vier Spiele, die nicht besetzt waren, drei weitere wurden verlegt, nachdem wir die Vereine darüber informiert hatten. Eigentlich wäre es noch ein unbesetztes Spiel mehr gewesen, doch ein Schiedsrichter hat sich am Sonntag kurzfristig einsatzbereit gemeldet und gepfiffen.

War das ein einmaliger Vorgang, oder wird das künftig regelmäßig der Fall sein?

Filges: In diesem Umfang war das bislang einmalig. Hier und da kam es schon mal vor, dass einzelne Spiele nicht besetzt waren. An diesem Wochenende hatten wir viele Gespanne für höherklassige Ligen zu stellen, das schlägt natürlich nach unten durch. Ich frage dann in den Nachbarkreisen nach, aber wenn ein Schiedsrichter für 22 Euro C-Liga pfeifen und noch 50 Kilometer nur eine Strecke fahren soll, dann ergibt das für ihn keinen Sinn mehr und für den Verein, der Honorar und Fahrtkosten zahlen muss, auch nicht.

De facto variiert die Zahl meiner Schiedsrichter also jedes Wochenende

René Filges

 

Gibt es keinen Schiedsrichter können sich die Vereine einig werden und selbst einen stellen, etwa einen Zuschauer, einen Betreuer oder eine andere neutrale Person. Wie gut klappt das in der Realität?

Filges: Ausgefallen ist zumindest noch kein Spiel, weil es keinen Schiedsrichter gab, heißt also, die Vereine einigen sich schon, aber sie beschweren sich natürlich auch, wenn ich ihnen schreibe, dass wir keinen Schiedsrichter haben. Wie das dann vor Ort abläuft, kann ich nicht sagen, aber es ist natürlich auch eine Frage des Spiels. Steht es 7:0 ist ein Fehler eines nicht ausgebildeten Schiedsrichters nicht so schlimm, bei 1:1 ist der Ärger programmiert.

Wie ist es um die Zahl an Schiedsrichtern im Kreis aktuell bestellt?

Filges: Wir haben wie im Vorjahr 169 Schiedsrichter auf der Liste. Aber da stehen da natürlich auch Menschen drauf, die krank oder verletzt sind, die selbst noch als Spieler oder Trainer aktiv sind oder auch mal Urlaub haben, was ja persönlich alles verständlich ist. De facto variiert die Zahl also jedes Wochenende. Besonders schlimm ist es an verlängerten Wochenende, wenn die Leute wegfahren, oder aber wenn Eintracht Frankfurt sonntags ein Heimspiel hat, weil dann viele ins Stadion gehen oder das Spiel im Fernsehen gucken möchten. Außerdem sterben die älteren Schiedsrichter, die bis zu 100 Partien pro Saison gepfiffen haben, aus. Dafür brauche heutzutage ich drei bis fünf junge Schiedsrichter, um das auszugleichen.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Filges: In zehn Jahren werden die C-Liga, die B-Liga und sicher auch Teile der A-Liga nicht mehr besetzt werden können. Wir haben im Schnitt fünf bis zehn Abgänge pro Jahr, die aus Altersgründen, wegen gesundheitlicher Probleme, einem Umzug, einem anderen Job wegfallen oder aufhören, weil sie schlicht keine Lust mehr haben. Doch ohne Neulingslehrgang können wir diese Verluste nicht auffangen.

Außer in Frankfurt und in Offenbach, wo die Neulingslehrgänge noch voll sind, haben alle anderen dieselben Probleme wie wir

René Filges

 

Wo liegen die Probleme bei Neulingslehrgängen?

Filges: Wir mussten unseren in diesem Jahr absagen, da wir nur sieben Anmeldungen hatten. Der Lehrgang muss vom Hessischen Fußballverband (HFV) genehmigt werden und die Referenten müssen gezahlt werden. Das rentiert sich so einfach nicht. Früher waren die Lehrgänge mit 30 bis 35 Leuten voll. Heute habe ich die, die sich bei uns bisher angemeldet hatten, in Gießen und Hanau untergebracht, damit sie uns nicht auch noch verloren gehen.

Wie sieht es in den Nachbarkeisen aus?

Filges: Außer in Frankfurt und in Offenbach, wo die Neulingslehrgänge noch voll sind, haben alle anderen dieselben Probleme wie wir. Es gibt keine Woche in der nicht irgendwo mindestens ein Spiel unbesetzt ist. Diese Zeiten sind vorbei. Eine Möglichkeit wäre es, dass immer ein Kreis spielfrei hat, dann könnten die Schiedsrichter sich besser auf den Rest verteilen. Das wird gerade im Raum Darmstadt an langen Wochenenden ausprobiert, aber auch das wird das Problem auf Dauer nicht lösen.

Was wären mögliche Maßnahmen, um den Schiedsrichterschwund zu stoppen?

Filges: Die Sportgerichte müssen in meinen Augen endlich anfangen, härtere Strafen gegen Spieler zu verhängen, die den Schiedsrichter angreifen. Jemand, der so etwas macht, gehört lebenslang gesperrt. In der Bundesliga wird außerdem jedes Abseits und jedes Foul in der Superzeitlupe wiederholt und der Schiedsrichter vorgeführt. Das ist beispielsweise in Italien nicht erlaubt. Außerdem sollte sich jeder, egal ob Spieler, Trainer oder Zuschauer, mal überlegen, dass der Mensch an sich nun mal Fehler macht – und der Schiedsrichter eben auch. Vielleicht wäre hier auch ein technisches Foul analog zum Basketball hilfreich. Gerade bei Jugendspielen würde es auch helfen, wenn es nicht nur bei G- und F-Junioren eine Bannmeile rund um das Feld gibt, denn da werden teilweise 12-jährige Schiedsrichter aufs Übelste beleidigt oder angegriffen. Das ist unterste Schublade. In jedem Fall könnte der Verband aber auch mal reagieren und eine Imagekampagne für das Schiedsrichterwesen starten, um die positiven Seiten dieses Jobs hervorzuheben, denn die gibt es zweifellos auch.

! Schiedsrichter bei der SG Sandbach gesucht !

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Dann mach doch mit als Schiedsrichter in unserem Verein.

Nutze umgehend diese Chance und melde dich hier online an.

Liebe Sportfreunde,

der nächste SR-Neulingslehrgang im Odenwaldkreis findet vom 12. - 26. Januar 2019 statt.

Anmeldungen sind über das DFBnet bereits möglich:
https://www.dfbnet.org/vkal/mod_vkal/webflow.do?event=NEW&dmg_company=HEFV

Mit sportlichen Grüßen

Thorsten Schenk

HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e. V.
Schiedsrichter-Vereinigung Odenwaldkreis
-Kreisschiedsrichterobmann-
Seckmauerer Str. 2
64750 Lützelbach
Tel: 06165-4269203
Fax: 06165-4269204
Mobil: 0175-6618700
Email: Thorsten.Schenk@hfv-online.evpost.de


Zu den Terminen und Ergebnissen der Rundenspiele aller Fussballmannschaften der SGS, kommt ihr  hier unten auf der rechten Seite über eine Verlinkung zu www.Fussball.de

Am 15.10.2018 wurden um 11:20 Uhr in folgenden Buttons Aktualisierungen vorgenommen:

Home:

1. Presse 1a + 1b

 

SGS Senioren 1a Kreisoberliga Dieburg/Odenwald

Saison 2018/19

Eintrittspreise 2018 / 2019

Kreisoberliga Di/Odw:

3,50 EUR,

Rentner, Jugendliche  2,00 EUR

Frauen 1,00 EUR

SGS Senioren 1b Kreisliga A OdenwaldSaison 2018/19

Eintrittspreise 2018 / 2019

A-Liga:

3,00 EUR,

 Rentner, Jugendliche 2,00 EUR

Frauen 1,00 EUR

SGS A1-Junioren Gruppenliga Saison 2018/19

SGS A2J Qualifikation 2018/19 Odenwald

SGS CJ Qualifikation 2018/19 Odenwald

SGS DJ Qualifikation 2018/19 Odenwald

SGS EJ Qualifikation 2018/19 Odenwald

SGS FJ KK Herbstrunde 2018/19 Odenwald

SGS GJ KK Herbstrunde 2018/19 Odenwald

Kämpfe mit Leidenschaft, Siege mit Stolz, Verliere mit Respekt,Aber gib niemals auf !

Zuschauerverhalten

Liebe Angehörige, Freunde des Fußballs und Fans der SG Sandbach !

Wir als Verein legen allergrößten Wert darauf, unsere Spieler nicht nur in fußballerischer Sicht auszubilden, sondern auch ihre Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und grundlegende Werte und Normen zu vermitteln.

Respekt gegenüber Mitspielern, Gegnern, Trainern, Betreuern, Schiedsrichtern und den Vereinsmitarbeitern,

höfliches und freundliches Auftreten sowie Toleranz und Offenheit sind nur einige dieser Eigenschaften durch die ein gemeinsames Miteinander auch über alle sozialen- und kulturellen Schranken hinweg ermöglicht werden soll.

Diese Entwicklung können auch Sie mit Ihrem vorbildlichen Verhalten als Zuschauer beeinflussen und darüber hinaus das Bild der SG Sandbach in der Öffentlichkeit positiv prägen. Auch bei Heim/Auswärtsspielen der SG Sandbach pflegen wir einen sportlich und fairen Umgang miteinander.

Dieser Umgang miteinander basiert auf über Jahre gewachsene, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Fans und Vereinsmitarbeitern   (Ordnungsdienst, Helfer, Präsidium).

Die Unterstützung der Mannschaft hat hierbei immer die oberste Priorität.

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Unterstützung und würden uns freuen,

Sie auch zukünftig zahlreich bei den Heim/Auswärtspielen unserer Mannschaften anzutreffen.

 

Unser Verhaltenskodex
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